Kommunikationsräume des Europäischen
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Dies ist die Website des abgeschlossenen Projekts. Sie gibt den Stand von März 2010 wieder.

Das Projekt "Kommunikationsräume des Europäischen" befasst sich mit den transnationalen Kommunikationsformen jüdischer Wissenskulturen im 19. und 20. Jahrhundert. Ausgehend vom diasporischen Charakter jüdischer Lebenswelten untersuchen Historiker, Judaisten, Soziologen, Philosophen, Literaturwissenschaftler, Didaktiker und Museologen aus interdisziplinärer Perspektive die transterritorialen Netzwerke jüdischer Lebenswelten. Sie beschäftigen sich damit, wie jüdische Lebenswelten Wissen über Distanzen, Räume und kulturelle Grenzen hinweg transportierten und damit, wie jüdischen Wissenskulturen das Europäische gleichsam eingeschrieben wurde. Das Europäische wird nicht als ein feststehender Ort, als eine homogene Einheit oder als ein abgrenzbares Territorium angesehen; vielmehr soll die Perspektive jüdischer Wissenskulturen den Blick auf das Europäische schärfen: auf all jene Attribute, die die Überwindung von räumlicher, religiöser und kultureller Enge betreffen. Das Ziel des Projekts ist es, durch das Besondere jüdischer Wissenskulturen das Allgemeine des Europäischen zu verstehen.
Für dieses inhaltliche Ziel kooperieren vier Institutionen miteinander:

Abschlusskonferenz

Die Abschlusskonferenz des BMBF-Projektes „Kommunikationsräume des Europäischen“ findet vom 08. - 09. Oktober 2009 am Simon-Dubnow-Institut in Leipzig statt.


Zum Programm

 

Ausstellung "Die Frankfurter Schule"

Das Jüdische Museum in Frankfurt am Main eröffnet im September 2009 die Wechselausstellung Die Frankfurter Schule und Frankfurt. Eine Rückkehr nach Deutschland. Die Ausstellung ist vom 16. September 2009 bis zum 10. Januar 2010 zu besichtigen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Wallstein-Verlag.

 

Pressetext zur Ausstellung

 

 

 

 

 

 

Gastwissenschaftlerin Kathrin Hume (Stanford University, USA)

vom 7. September bis 6. Dezember 2009 im Rahmen des BMBF-Projekts "Kommunikationsräume des Europäischen" am

Simon-Dubnow-Institut, Leipzig

 

Gastwissenschaftler Prof. Dr. Yaakov Ariel (University of North Carolina at Chapel Hill / USA)

vom 16. August bis 15. September und 1. Oktober bis 31. Oktober 2009 im Rahmen des BMBF-Projekts "Kommunikationsräume des Europäischen" am

Simon-Dubnow-Institut, Leipzig

Summer School "Negotiating Europe. Jewish and Non-Jewish Spaces" II 13. bis 17. Juli 2009


Vom 13. bis 17. Juli 2009 fand am Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts die zweite Summer School des Forschungsprojekts "Kommunikationsräume des Europäischen. Jüdische Wissenskulturen jenseits des Nationalen" statt. Nach Jena kamen Doktoranden und Doktorandinnen der Geschichtswissenschaften aus den USA, Israel, Tschechien, Belgien und Deutschland, die sich unter der Überschrift "Negotiating Europe. Jewish and Non-Jewish Spaces" der Frage nach dem "Europäischen" sowie nach der Bedeutung des "Jüdischen" und der jüdischen Geschichte für die Konstituierung Europas widmeten. Darüber hinaus hatten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen - wie schon im letzten Jahr - die Gelegenheit, ihre einschlägigen Forschungsprojekte vorzustellen und mit den Forschern und Forscherinnen des Verbundprojekts zu diskutieren.

 

Programm der Summer School 2009

Tagungsbericht der Summer School 2009

 

Ringvorlesung

Im Rahmen des Verbundprojekts findet in Frankfurt/Main im Sommersemester 2009 die Ringvorlesung Deutsch-jüdische Ideengeschichte in der Nachkriegszeit statt.

Gastwissenschaftlerin Kerstin v. d. Krone (Universität Erfurt)

von Juli - September 2009 im Rahmen des BMBF-Projekts "Kommunikationsräume des Europäischen" am

Simon-Dubnow-Institut, Leipzig

Gastwissenschaftlerin Dr. Kate Sorrels (University of Pittsburgh, USA)

im Juli 2009 im Rahmen des BMBF-Projekts "Kommunikationsräume des Europäischen" am

Simon-Dubnow-Institut, Leipzig

Gastwissenschaftler Prof. Dr. Haim Goren (Tel Hai Academic College, Israel)

von April - Mai 2009 im Rahmen des BMBF-Projekts "Kommunikationsräume des Europäischen" am

Simon-Dubnow-Institut, Leipzig

Summer School “Negotiating Europe. Jewish and Non-Jewish Spaces” I 15. bis 19. Juli 2008

 

Vom 15. bis 19. Juli 2008 fand am Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts im Rahmen des Forschungsprojekts "Kommunikationsräume des Europäischen. Jüdische Wissenskulturen jenseits des Nationalen" eine Summer School statt, zu der Doktoranden und Doktorandinnen der Geschichtswissenschaften aus den USA, Kanada, Israel, Österreich und Deutschland nach Jena kamen. Unter der Überschrift "Negotiating Europe. Jewish and Non-Jewish Spaces" stellten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Summer School ihre einschlägigen Forschungsprojekte vor und diskutierten mit den Forschern und Forscherinnen des Verbundprojekts über Fragen von Transnationalität, Kommunikation, Mobilität und den Transfer von Wissenskulturen im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts.

 

Programm der Summer School

Tagungsbericht der Summer School

 

Gastwissenschaftler Prof. Dr. David Weinstein (Wake Forest University, USA)

vom 19. Juni - 20. August 2008 und 15. Juni - 15. Juli 2009 im Rahmen des BMBF-Projekts "Kommunikationsräume des Europäischen" am Simon-Dubnow-Institut, Leipzig

Workshop "Europakonzepte" am 29. Mai 2008 mit Amir Marmor (Jerusalem) und Prof. Dr. Hannes Siegrist (Leipzig)

Simon-Dubnow-Institut, Leipzig

Gastwissenschaftler Tobias Metzler (University of Southampton, UK)

vom 20. Februar - 19. Mai 2008 im Rahmen des BMBF-Projekts "Kommunikationsräume des Europäischen" am Simon-Dubnow-Institut, Leipzig

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